Mission

WIR REVOLUTIONIEREN DIE ART, WIE WIR GEBÄUDE PLANEN, BAUEN UND ERLEBEN. MACH MIT.

UNIKAT.railings wird die bestehenden Prozesse der Bauindustrie revolutionieren und ermöglichen, Wünsche für maßgeschneiderte Unikate schnell und einfach zu verwirklichen.

Der Individualisierungstrend sowie die wachsende Digitalisierung in der Baubranche verändern diese nachhaltig. Dadurch wird es erstmals möglich, individualisierte Bauprodukte in hochwertiger Qualität und einzigartigem Design großen Marktsegmenten wirtschaftlich zugänglich zu machen, welche zuvor nur auf bestimmte Kundengruppen beschränkt waren. Wir ermöglichen die bauliche Realisierung herausragender architektonischer Räume über digitale Technologien. Shape Unique Spaces ist unsere Vision.

Revolution

UNSER MEHRWERT

Unser integrierter Prozess reduziert die Ablaufkomplexität für alle Baubeteiligten und ermöglicht sowohl schnell wie auch kostensicher individuelle Bauprodukte. Zusätzlich wirken sich unsere digitalen Prozesse vorteilhaft auf Geometriefreiheit, Produktionsplanung und Personalaufwendungen aus. Die Automatisierung der Produktion und die Nutzung von Algorithmen ermöglichen die Wirtschaftlichkeit der Individualisierung. Sämtliche Planungs- und Bauprozessbeteiligte werden effizient über die Plattform zusammengeführt.

Unsere Plattform

UNIKAT.railings befindet sich zur Zeit in der Bewerbungsphase für ein öffentliches Förderprogramm. Aus diesem Grund erzählen wir Dir gerne persönlich, was wir genau vorhaben! Sprich uns einfach an und wir schauen, wie wir Dich am besten in unser Projekt integrieren können. Hier findest Du eine Beschreibung für Deine nächste Herausforderung.

Parametrisches Design als Schlüssel

UNIKAT.railings bietet eine innovative Lösung, die mit hohem Automatisierungs- und Skalierungsgrad die Nachfrage nach individuellen und bezahlbaren Bauprodukten bedienen wird. Kombiniert mit den neuesten Fertigungsmöglichkeiten des großformatigen 3D-Drucks wird unser Produkt zukünftig zur ersten Wahl bei Bauherren, Planern und Designern.

Bauherr oder Architekt?

Wir als Team

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Moritz Wesseler

Projektleitung

Moritz übernimmt bei uns die Bereiche Software, Marketing, Vertrieb sowie Forschung & Entwicklung. Durch die Entwicklung eines Möbel-Konfigurators hat Moritz sich bereits intensiv mit digitalem Entwerfen auseinandergesetzt. Seine Fähigkeiten im 3D-Druck, Robotik und visuellem Programmieren mit Grasshopper hat er während seines Masterstudiums weiter ausgebaut.

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Jimena Gálvez Paredes

Projektleitung

Jimena übernimmt die inhaltlichen Tätigkeitsfelder Projektmanagement, Produktentwicklung und technisches Design. Als erfahrene Architektin bringt Jimena Know-How vom Projektmanagement bis zur Ausführungsplanung mit. Durch das Rapid Prototyping Programm “FABCademy” am MIT ist Sie bei den neuesten Entwicklungen der digitalen Fabrikation immer am aktuellsten Puls der Zeit.

Komm zu uns!

DU SUCHST EINE NEUE HERAUSFORDERUNG?

Vorhandene Strukturen und 3D-Elemente ins Web zu bringen, mit einem Shop, sowie Communityfunktionen zu Verknüpfen und die Vernetzungsprozesse im Hintergrund aufzubauen sind genau Dein Ding? Hast Du schon ein eigenes Produkt entwickelt oder bringst sogar Businesserfahrung mit?

DANN KOMM ALS CO-FOUNDER ZU UNS!

WIR SUCHEN:

Co-Founder*in als Fullstack Developer*in (m/w/d)

Du hast Lust auf was eigenes, wolltest schon immer gründen und möchtest mit neuen, digitalen Prozessen die Bauindustrie revolutionieren? Dann entwickel mit uns als Co-Founder eine Plattform für ein innovatives Bauprodukt im Bereich 3D-Druck. Dabei kannst Du den Aufbau eines spannenden Startups in einem kreativen Team aktiv mitgestalten. Wir begeistern uns für außergewöhnliches und stilbildendes parametrisches Architekturdesign, neue Fertigungsverfahren und die Digitalisierung von Planungsprozessen. UNIKAT entsteht aktuell im Rahmen eines Forschungstransfers der FH Münster.

Als Co-Founder an unserem Startup in Gründung erhältst Du Anteile und ein solides Gehalt. Als junges Startup verfügt UNIKAT über ein stark wachstumsorientiertes skalierbares Geschäftsmodell.

Deine Rolle

• Du entwirfst anspruchsvolle Cloud-Architekturen für die Plattform-Dienste.

• Du codest robuste Backends und performante Frontends mit state of the art Frameworks Deiner Wahl.

• Du bringst als Co-Founder die Unternehmensentwicklung in betriebswirtschaftlichen Prozessen voran.

Dein Profil

• Du bist Fullstack Developer.

• Du hast ein abgeschlossenes Studium mit IT-Schwerpunkt, beispielsweise Wirtschaftsinformatik.

• Dein Programmierstil ist sauber und gut strukturiert und Du hast die Fähigkeit Deine Ideen zu vermitteln.

• Du bringst Erfahrungen im Cloud-Computing mit, idealerweise Amazon Web Services.

• Du bist selbstorganisiert und hast eine ergebnisorientierte Arbeitsweise.

• Du traust Dir zu, ein Team aufzubauen und zu leiten.

Was Dich erwartet

• Erziele mit Deinem Code eine signifikante Wirkung und revolutioniere mit uns die Art und Weise, wie wir Gebäude planen, bauen und erleben.

• Wachse an Deiner Rolle als Co-Founder und bring Dein persönliches und fachliches Knowhow auf das nächste Level.

• Arbeite gemeinsam mit erfahrenen Branchen-, F&E-Experten und erfolgreichen Entrepreneuren des Gründungsteams und deren Netzwerken.

• Erlebe eine Startup-Atmosphäre mit flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungsprozessen.

• Beziehe ein solides Basisgehalt mit Unternehmensbeteiligung in Form von Anteilen.

• Genieße einen inspirierenden Arbeitsplatz in einem kreativen OfficeLab in Münster mit echtem Teamgeist, positivem Mindset und ergebnisorientierter Hands-On-Mentalität.

Hast Du Lust unser Team kennen zu lernen? Wir freuen uns auf Deine Bewerbung ab sofort!
Schicke uns einfach eine Kurzvorstellung und Deinen CV an: moritz@unikat-railings.de

Stellenanzeige als PDF herunterladen. Noch Fragen? Ruf einfach an: +49 (0) 177 5352983

Stories

Mass Customization 2.0

 

„3D Printing offers capabilities that traditional machines don`t. One of the top motivators for implementing 3D printing is the ability to mass produce customized products. While customization with traditional machines might require new cast or mold with each new product, 3D printers can manufacture each product differently depending on the program its given significantly increasing efficiency and decreasing cost.“ 1

Als Henry Ford 1908 mit der Erfindung des Fließbandes die Autoindustrie revolutionierte, konnte er wohl kaum ahnen, welchen Einfluss er damit auf die Entwicklung der Massenproduktion in der gesamten Industrie haben sollte. Mithilfe der Fließbandproduktion ließen sich kostengünstig und schnell viele gleiche Teile herstellen und Arbeitsabläufe optimieren. Als dann Anfang der 1970er Jahren der erste kommerzielle Roboter „Unimate“ der Firma Unimation Inc. in den Produktionsablauf von General Motors mit eingebracht wurde, war der erste Schritt zur automatisierten Massenfertigung getan. Dort erledigen diese bis heute in den meisten Fällen repetitive Prozesse, die dem Menschen abgenommen wurden, weil diese zu schwer bzw. zu gefährlich waren oder mithilfe der Roboter kosteneffizienter durchgeführt werden konnten. So konnten die Anforderungen der Kunden an Variantenflexibilität durch Einbringen von Robotern mit dem technischen Fortschritt immer weiter optimiert werden.

Auch Charles und Ray Eames legten schon Anfang des 20. Jahrhunderts bei der Entwicklung ihres Fiberglass Chairs viel Wert auf eine möglichst große Farbvielfalt, um durch die Individualisierbarkeit größere Absatzmärkte zu erreichen. Bis in die 1950er Jahre war Fiberglas, welches eines der wenigen für die Massenfertigung ihrer Stühle geeigneten Materialien war, nur farblos verarbeitet worden. Die beiden Architekten entwickelten eine farblich anpassbare Sitzschale, die für die Serienproduktion des Stuhls geeignet war. Dieser wurde auf Grund der Anpassbarkeit für die verschiedensten bereits vorhandenen oder neuen Räumen zu einem der bekanntesten Möbelklassiker des 20. Jahrhunderts.

Ein weiterer Schritt in die Richtung des weltweiten Phänomens Mass Customization sollte das im März 1998 vom finnischen Unternehmen Nokia herausgebrachte Nokia 5510 sein. Dieses Mobiltelefon zeichnete sich durch eine austauschbare Rückseite, das „Xpress-On Cover“ aus. Das Cover war in vielen verschiedenen Farben erhältlich und die Werbebotschaft von Nokia war: „Mach das Telefon so einzigartig wie du bist“. Mit 39 Millionen verkauften Einheiten und 160 Millionen verkauften Geräten des Nachfolgemodells Nokia 3210 bestätigte sich die Idee. Jeder Mensch wollte sich einzigartig fühlen, anderen seine Individualität zeigen und das sollte auf alle Lebenslagen projiziert werden – Schuhe, Laptops und Autos. Man könnte sagen, dass Mass Customization im Mobilfunkmarkt die breite Masse erreichte. Das Smartphone hat mittlerweile die alten Mobiltelefone verdrängt und neben verschiedenen Farben und Hüllen ist jedes Smartphone mittlerweile besonders durch Millionen von verfügbaren Apps nach eigenen Bedürfnissen anpassbar. Die Personalisierung ist von außen nach innen gewandert. Der Automobilkonzern Opel zeigt mit dem über 100.000 mal verkauften Modell Adam, dass mit seinen knapp 82.000 Varianten für den Innen- und 61.000 für den Außenraum fast 4 Milliarden verschiedene Kombinationen bietet, wie wichtig Verbrauchern Individualität ist und soll beträchtlich dazu beitragen, den Autohersteller bis 2020 wieder in die Profitabilität bringen.3,4

Was wäre jedoch, wenn man sich nicht nur die Farbe oder eine gewisse Ausstattung, sondern ganze individualisierte Objekte einfach, kostengünstig und in kürzester Zeit herstellen lassen könnte und dann auch noch komplett recycelbar? Diese Möglichkeiten sind seit der vergangenen Dekade durch parametrisches Entwerfen und die Tools der digitalen Fabrikation gegeben. Ein 3D-Drucker kann dank digitaler Entwurfstools als Werkzeug, das nicht für Massenproduktion, sondern für individualisierte Massenfertigung genutzt werden soll, einfacher angesteuert werden denn je. Mit parametrischen Entwurfstools lassen sich komplexe Entwürfe von Architekten und Designern verständlich in Maschinencodes übersetzen. Sie bieten somit die Voraussetzung, nicht nur Produkte in verschiedenen Farben, sondern ganze individualisierte Produktserien herzustellen. Diese Weiterentwicklung hin zur inneren, strukturellen Personalisierung eines oberflächlich bereits massenindividualisierten Produktes könnte man als Mass Customization 2.0 bezeichnen.

Geschrieben von Moritz Wesseler, Bachelorthesis 2018


Quellen:

 

1 KUKA Robotics USA on Instagram (2018). [online] Instagram. Abgerufen am von: https://www.instagram. com/p/BltOv1YgNbY/?utm_source=ig_web_copy_link [Zugegriffen 12 Aug. 2018].

2 O A, (2018). [online] Muenchner-wissenschaftstage.de. Abgerufen am von: https://www.muenchner-wissen-schaftstage.de/mwt2004/content/e160/e707/e728/e751/filetitle/Jacob_ger.pdf [Zugegriffen 12 Aug. 2018].

3 O A, (2018). [online] Focus.de. Abgerufen am von: https://www.focus.de/auto/news/autoabsatz/opel-chef- sieht-wende-100-000-bestellungen-opel-adam-wird-zum-verkaufsschlager_id_4072150.htm [Zugegriffen 6 Aug. 2018].

4 How Big Data is Driving the Next Wave of Mass Customization. (2018). [online] Datafloq.com. Abgerufen am von: https://datafloq.com/read/Big-data-driving-next-wave-mass-customization/944 [Zugegriffen 12 Aug. 2018].

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